Geschafft !!!!!

So, nun ist es also geschafft.

Ich habe im letzten Semester, sage und schreibe 4 (!!!!) Module belegt und die entsprechenden Hausarbeiten geschrieben.

Eigentlich hat alles ganz harmlos angefangen. Angemeldet habe ich mich neu zu Modul 3A und 3D um einfach mal die SB für nächstes Semester zu haben. Die Module 3B und 2A hatte ich als Wiederholer belegt und wollte da auch wirklich die Arbeiten schreiben.

Zeitlich hatte ich mit 2A begonnen. Das war mein absolutes Horrormodul. Alleine die Themenfindung war schon recht aufwendig. Ich hab mich dann dafür entschieden, ein Arbeit zum Thema „MOOCs im Umfeld des Lebenslangen Lernens Erwachsener – Warum nimmt ein Dozent der Erwachsenenbildung an MOOCs teil?“ zu schreiben.
Ich wählte dazu das Problemzentrierte Interview nach Witzel und wertete die Arbeit nach der Grounded Theory aus.

der countdown läuft…..

So, jetzt befinde ich mich also in der absoluten Zielgerade bezüglich der Prüfung von Modul 2D. Noch zwei Tage dann haben wir das (hoffentlich) auch abgehackt.

Ich muss sagen, das ich das Modul als ausgesprochen Interessant empfunden habe.

Die Studienbriefe lesen sich am Anfang recht zäh, aber je länger man sich mit dem Thema auseinandersetzt umso klarer wird alles.
Ich weiss ja nicht ob es allen so geht, aber mir ist erst in den letzten Tagen klar geworden, dass sich die meisten Themen in den einzelnen Studienbriefen wiederholen. 😦

Für alle die das Modul noch vor sich haben kann ich nur empfehlen die Präsenzveranstaltung zu besuchen. Mir hat sie unheimlich viel gebracht.

„Social Engineering – Nepper, Schlepper, Bauernfänger….“

Ich gehöre zu den Menschen, die zwar altersmäßig nicht in die Kategorie „digital natives“ einzuordnen sind, die aber ca. 90% ihrer beruflichen Zeit mit dem Internet zu tun haben. Ich benutze den Computer nicht nur beruflich, sondern auch in der Weiterbildung, im Studium, Privat und nutze zudem alle Kommunikationskanäle die sich mir so anbieten (siehe meine persönliche Lernumgebung)

Natürlich komme ich um das Thema Datenschutz/Datensicherheit nicht herum.

Wenn man mal beginnt sich mit den Gefahren auseinander zu setzen, dann kann einem ganz schnell mal schwindelig werden. Es tauchen dann so Begriffe auf wie Cybercrime, Hacker, Cracker, Skript-Kids, Formen des Identitätsdiebstahls (Social Engineering, Pretexting, Phishin Dumpster Diving, Information Diving, Skimming, Shoulder Surfing …..)

Mit allen habe ich mich näher beschäftigt aber im Zusammenhang mit der Wochenaufgabe des Fernuni-Mooc`s viel mir spontan wieder „Social Engineering“ ein.

Was versteht man eigentlich unter Social Engineering?

Unter Social Engineering versteht man die soziale Manipulation von Menschen ohne Einsatz technischer Hilfsmittel. Das heißt oftmals wird hier einfach die Hilfsbereitsschaft ausgenützt. Hacker versuchen Zugang zu einem Computersystem zu erhalten um – unautorisiert – an Informationen zu gelangen.

In diesem Fall dienen die Informationen dann dazu, um Betrug, Industriespionage und Identitätsdiebstahl (zum Beispiel zur Verwendung von Benutzernamen und Passwörtern oder bei Bankdaten) zu begehen.

Social Engineering erfolgt nicht nur online (sie können gewinnen, Fragebogen ausfüllen etc.). Diese Form wird von uns Online-Bewanderten natürlich sofort ausgeschlossen. Wer fällt den noch auf sowas hinein 😉
Aber Social Engineering erfolgt auch via Telefon (ich rufe im Namen des ZMI Helpdesk an…, ich bin der Kollege aus der Abteilung XYZ….) und natürlich Persönlich. Und hier kommt auch mein Titel her. Den wer von der älteren Generation erinnert sich nicht an Edoard Zimmermann mit der gleichnamigen Sendung. Er macht hier bereits vor 30-40 Jahren darauf aufmerksam, wie leicht vertrauen ausgenützt werden kann.

Ein sehr interssantes Interview findet sich meiner Meinung nach hier:

http://derstandard.at/1292462027991/WebStandard-Interview-Social-Engineering-oder-Wie-man-Menschen-knackt

Ja, bin mal gespannt was für Erfahrungen im MOOC zusammengetragen werden.

Aufgaben der 4. Woche – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ….

So, nun hat sie also begonnen, die 4. Woche des Fernuni-Moocs.
Heute ist ein guter Tag, es ist Pfingstmontag und ich habe ein bischen mehr Zeit um mich mit dem Thema auseinander zu setzten.
Nachdem ich mir den Impulsvortrag von Prof. Dr. Keller angehört habe, fällt mir sofort ein, das ich vor kurzem einen wunderbaren Vortrag zum Thema Kryptologie auf Youtube gefunden habe.
Den möchte ich euch auf keinem Fall vorenthalten:
 
Meiner Meinung nach einer der besten Erklärungen für „Nicht-Informatiker“ 🙂
 
So gerüstet sehe ich mir die Aufgaben der Woche etwas näher an:
 
Aufgaben:
  • Besitzen Sie ein Zertifikat der FernUniversität für Ihre E-Mail-Adresse?  Falls nein: Besorgen Sie sich eins beim ZMI! Und lernen Sie, wie man es benutzt!  Falls ja: Schon mal reingeschaut? Wie lang ist es gültig? Was steht dort über Sie?
  • Letzlich geht es bei Zertifikaten um Vertrauen! Recherchieren und diskutieren Sie über Vertrauensmodelle, speziell web of trust als Alternative zu Zertifikaten!
  • Diskutieren Sie: Wie gewinnt man Vertrauen ohne persönliche Bekanntschaft? Kann es das überhaupt geben? Oder ist neues Vertrauen stets mit Risiko behaftet?
  • Nichts ist überzeugender als eigene Erfahrung. Teilen Sie Ihre Erfahrungen/Abenteuer/Erlebnisse bzgl. gefälschter E-Mail-Adressen mit uns!

Die erste Aufgabe hat sich noch erledigt, bevor ich auch nur ein Zertifikat beantragen kann. Im Forum wird die Nachricht gepostet, dass die Uni-Zertifikate nicht unter Windows 8 laufen. Da ich mir aus beruflichen Gründen vor 2 Monaten einen Windows 8 PC zulegen musste hat sich diese Aufgabe bereits erledigt 😦

Also sehe ich mir die zweite Aufgabe an: Web of trust

Ich google mal den Begriff und stoße auf diese Erklärung:

Netz des Vertrauens bzw. Web of Trust (WOT) ist in der Kryptologie die Idee, die Echtheit von digitalen Schlüsseln durch ein Netz von gegenseitigen Bestätigungen (Signaturen), kombiniert mit dem individuell zugewiesenen Vertrauen in die Bestätigungen der anderen („Owner Trust“), zu sichern. Es stellt eine dezentrale Alternative zum hierarchischen PKI-System dar.

Das klingt eigentlich sehr einleuchtend. Den schließlich baut die Menschheit von Anbeginn an auf Vertrauensgruppen (die Familie, das Dorf, in der Schulklasse, etc.)

Allerdings kommen mir an diesem Punkt auch einige Zweifel. Wie Vertrauenswürdig sind den meine Vertrauensgruppen wirklich? Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, das ich viele Personen die ich sehr wohl als Vertrauenswürdig einstufen würde, noch nie in meinem Leben gesehen habe. Da sind Personen die mit mir zusammen in einer Weiterbildungsveranstaltung waren (online), Komilitonen, die ich in meiner Lerngruppe habe, aber noch nie gesehen haben bzw. persönlich kennen lernen konnte. Freunde von Freunden auf Social Network Plattformen und, und, und. Alles in allem hätte ich ihnen jetzt erst einmal vertraut, aber

Wie sehr kann ich mich hier auf sie tatsächlich verlassen. ….

Ich hab mir zu diesem Thema ein paar Gedanken mehr gemacht und sie unter dem Titel „Social Engineering – Nepper, Schlepper, Bauernfänger….“ zusammengetragen

Aufgabe 2: Konnektivismus erfahren #sooc13

Aufgabe 2: Konnektivismus erfahren

Im Folgenden stellen wir Ihnen zwei Experimente vor, die Sie einmal zum Thema Konnektivismus durchführen sollen. Dabei soll Ihnen verdeutlicht werden, wie sich das vernetzte Wissen im Internet aufbaut und verteilt.

Aus diesen beiden Experimenten können Sie sich eines auswählen, welches Sie für sich durchführen.

Experiment 1:

Suchen Sie sich einen anderen #sooc13 Teilnehmer aus der Twitter-Liste aus, dessen Name mit dem gleichen oder einem im Alphabet nahen Buchstaben beginnt. Fragen Sie ihn auf Twitter, worin er/sie sich gut auskennt. Notieren Sie die Antwort im Etherpad.

Ergebnis:

Hab mich für das erste Experiment entschieden. Komische Situation. Kam mir ein bischen vor wie in der Disco, wenn man einen Fremden anspricht.

Die ausgewählte Person hatte tatsächlich ein Thema als Schwerpunkt das zu 100% meinem Interessenschwerpunkt entspricht. „Strange world….“

Experiment 2:

Gehen Sie auf http://de.wikipedia.org/wiki/W… und klicken Sie links unter dem Logo auf zufälliger Artikel. Welcher Artikel erscheint? Kennen Sie jemanden, der sich damit auskennt? Versuchen Sie über einen Tweet, jemanden zu finden, der sich damit auskennt, bspw. “Kennt sich jemand aus mit BEGRIFF #sooc13 #conexperiment #followerpower“. Notieren Sie die Antwort im Etherpad.

Ergebnis:

@Anja
ich denke das Experiment darf man nicht so negativ und als „gescheitert“ ansehen.
Ich für meinen Teil habe mich zuerst mit dem zufälligen Experiment versucht und habe auch sofort antwort bekomme. Zu meinem Erstaunen hatte die betreffende Person doch tatsächlich mein Hauptinteresse (beruflicher seits) als Schwerpunkt. Da war ich schon mal erstaunt und positiv überrascht. E viva der konnekitivismus!!
Nachdem ich dann soviel über das Wikipedia-Experiment gelesen habe, hab ich das doch auch gleich ausprobiert.
Erstes Thema: Tara Norton (Triatletin) – fast der selbe Jahrgang wie mein Mann, einem begeisterten Berufssportler, der jeden in jeder Sportart kennt, also kein Thema: er kann mir genug erzählen (was nicht sowieso schon im Artikel steht)
Zweites Thema: 1,4-α-Glucan-verzweigendes Enzym – da meine Tochter Chemie studiert war hier gar nicht mehr weiter zu fragen

Ich kam also gar nicht weiter.
Ich fühle mich aber nicht gescheitert. Ich schließe mich da einigen Posts an, das vielleicht Wikipedia-Wissen nicht die idealste Form zum Erleben des Konnektivismus ist.

Trotzdem ist es eine ebenso interessant Möglichkeit neues Wissen zu erschließen, durch Anwendung von verschiedenen Medien, durch diverse Kommunikationskanäle, durch die Verknüpfung von gemeinsamen Interssen mit anderen.
Ich sehe das ganze sehr postitiv und vor allem sehe ich es als Erweiterung des eigenen Horizionts, schließlich habe ich doch gelernt, das nicht alles „getwittert“ werden muss 🙂
Für mich ist es nicht so wichtig eine Lösung zu haben, ein Ergebnis zu bekommen. Das musste ich ja schon in der Schule habe…..
Ich glaube fest daran, das die auseinandersetzung mit Thematiken, angeregt auf diese Art und Weise mir viel, viel Neues gibt.
Ich freu mich auf die nächste Woche

SOOC13 – Persönliches Lern- und Wissensmanagement 2.0

Wahrscheinlich bin ich verrückt. Aber dieses Thema muss ich auch noc mitnehmen. Schließlich ist es doch genau das was mich beshäftigt. Wie verändert sich unser eigener Zugriff auf Informationen, wie lernen wir heute, wie weit haben sich Social Media und Co. bereits auf unserem Schreibtisch eingenistet.

Konnektivismus. Vor zwei Wochen habe ich diesen Ausdruck zum ersten Mal ein einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Bastiaens gehört. Nun kommt er hier schon wieder vor. Das alleine zeigt doch wie sehr wir uns schon mitten drin befinden im Lernen 2.0

Ich freu mich auf diesen MOOC und so langsam fang ich auch an mich an die Vielzahl von Informationen zu gewöhnen. Ich beginne zu filtern, zu verknüpfen, eigene Hierarchien aufzubauen. Es schien mir am Anfang unmöglich das alles zu verarbeiten, aber nach meiner 3. Woche mit MOOCs wachse ich hinein…..

SOOC13 Aufgabe 1 – Wie sieht Ihre Persönliche Lernumgebung aus?

Überlegen Sie sich, welche Ressourcen, Quellen, Werkzeuge, Kontakte etc. Teil Ihrer ganz persönlichen Lernumgebung sind. Hierzu können sowohl Online- als auch Offline-Ressourcen gehören (z.B. E-Mail, Bibliothek, Familie/Nachbarn/KollegInnen, …). Es kann sich bei den Lernanlässen auch um sehr unterschiedliche Lernfelder handeln, wie z. B. Studium, Beruf und Freizeit.
Erstellen Sie eine grafische Übersicht und posten Sie sie in Ihrem Blog!
Tja, da ist sie also: Meine persönliche Lernumgebung
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